Unsere besten Tipps, um endlich die Küche zu entrümpeln

Spätestens beim nächsten Umzug stehen wir irgendwann vor einem Berg von Umzugskartons und fragen uns: Besitze ich wirklich so viel Zeug? Abhilfe schafft davor nur ein gründliches Entrümpeln. Auch wenn es viel anders zu tun gibt, bevor man eine neue Wohnung oder das neue Haus beziehen kann. Es lohnt sich, auszusortieren. Überflüssiges Gerümpel zu entsorgen, um den unüberschaubaren Haufen an Dingen im Haushalt zu reduzieren, wirkt befreiend und vereinfacht nachhaltig das Leben. Ein Ort an dem sich schnell eine Menge Utensilien ansammeln, die eher selten benutzt werden, ist die Küche. Doch die große Aufräumaktion stellt viele Menschen vor eine unüberwindbare Hürde. Weil sie kein Ende sehen, fühlen sie sich überfordert und beginnen aus der Angst davor, nie fertig zu werden, lieber erst gar nicht damit.

Die richtige Strategie zum Entrümpeln

Dabei muss man selbstverständlich nicht die ganze Küche auf den Kopf stellen. Es reicht auch sich mal einen und dann einen anderen Schrank vorzunehmen oder eine Ecke im Zimmer. Meistens beginnt die Unordnung mit einer Ansammlung von Spezialgeräte, wie der Brotbackmaschine oder dem Eierkocher.  Solche Geräte sind toll, wenn sie regelmäßig benutzt werden. Wenn nicht, nehmen sie kostbaren Platz weg. Deshalb raten wir: Verschenken oder verkaufen Sie die Geräte, die Sie ein Jahr lang nicht mehr benutzt haben.

Ein weiterer Räuber von wertvollem Stauraum sind die Utensilien, von denen man schlichtweg zuviel hat. Heben Sie nicht alle wiederverwendbaren Becher und Boxen auf. Es ist Unsinn, 30 ausgewaschene Jogurtbecher zu lagern, wenn Sie höchstens 2-mal pro Woche einen brauchen. Gehen Sie Ihren Bestand an Tupperware & Co. durch, in der Regel ist der Vorrat viel zu groß. Hier hilft nur entrümpeln!

Unsere Tipps, die Sie vor Krimskrams schützen 

  1. Beginnen Sie mit einer Checkliste und setzen Sie sich für jede Aufgabe ein Zeitlimit, denn gerade beim Entrümpeln kann man schnell den Fokus verlieren. So können Wir uns jeden Tag ein neues Zimmer vornehmen und die Liste nach und nach bearbeiten. Das hilft übrigens nicht nur dem Gedächtnis, sondern auch unserer Motivation. Wenn Wir schwarz auf weiß sehen, was Wir schon alles erreicht haben, geht der Rest noch leichter von der Hand.
  2. Arbeiten Sie mit System. Bewährt hat sich die 3-Kisten-Aufteilung: “Behalten”, “Aufbewahren von Saisonartikeln” und “Wegwerfen/Spenden/Verkaufen”. Prüfen Sie Ihre Beweggründe fürs Aufbewahren genau und nehmen Sie sich die notwendige Zeit, aber blockieren Sie sich nicht damit.
  3. Die Devise lautet “aufräumen”, wenn etwas angekratzt, verfärbt, aus der Form geraten oder anderweitig beschädigt ist. Machen Sie sich klar: Diese Sachen nehmen Platz weg ohne Freude zu bereiten. Jedes kaputte Teil bringt unnötigen Aufwand mit sich, weil wir es hin und her räumen. Japaner nennen so etwas muda: der winzige Sand im Getriebe, der Ihr Leben leise, aber dauerhaft zermürbt.
  4. Inspizieren Sie die schwieriger zu erreichenden Regalböden Ihres Geschirrschranks. Auch hier lässt sich der Haushalt einfach entrümpeln. Meist schlummern dort Teile, die überhaupt nicht mehr benutzt werden. Geben Sie sie weg oder lagern Sie sie an weniger kostbaren Orten z. B. Ihrem Keller.
  5. Selbst lange haltbare Lebensmittel können irgendwann schlecht werden. Daher sollte man regelmäßig die Mindesthaltbarkeit checken. Wobei nicht alles, was erst seit kurzem abgelaufen ist, auch wirklich ungenießbar ist. Prüfen Sie im Einzelfall was noch brauchbar ist und was weg muss. Lebensmittel, die verdorben sind oder bei denen Sie keine klare Antwort finden, sollten auf jeden Fall umgehend entsorgt werden.
  6. Halten Sie in einer Schublade praktische Gegenstände bereit, die oft in der Küche fehlen: eine gut funktionierende Schere, Klebeband, Filzschreiber zum Beschriften, Zange und Schraubenzieher zum schnellen Reparieren von wackligen Henkeln oder Schrankknöpfen.
  7. Dran bleiben! Denn das Thema Ausmisten ist natürlich nie ganz abgeschlossen.
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