Durchs Vorkochen spart man im Kochalltag Zeit

Der Alltag mit der Familie kann an manchen Tagen eine endlos lange Aneinanderreihung von Aufgaben sein. Dinge, die getan werden müssen, die man lange vor sich herschiebt. Dinge, die man eigentlich ganz gern macht, für die dann aber immer zu wenig Zeit bleibt. Dabei kann auch die Lust am Kochen vergehen!

Doch zum Glück gibt es genug Wege, sich das Leben leichter zu machen. In diesem Beitrag haben wir Tipps gesammelt, wie in der Küche Zeit und Nerven gespart werden können, z. B. durch den Kochplan für die Woche.

Meal Prep – als Trend aus den USA

Gesundes Essen braucht Zeit, die man sich durch eine gute Vorausplanung hinzugewinnen kann! Das mag in den USA als neuer Trend gelten, bei uns ist dieses Wissen zum Teil in Vergessenheit geraten. Denn bereits unsere Großeltern waren hervorragende „Meal Prepper“ in dem sie Obst, Bohnen und sogar Rouladen einweckten. Andere Länder wie Japan oder Indien leben diese Kochorganisation noch viel intensiver als wir. In Japan werden bereits seit dem 5. Jahrhundert Speisen in Boxen, in sogenannten „Bentos“, für unterwegs hergerichtet.

Der Essensplan spart zweimal Zeit

Wer sich regelmäßig hinsetzt und sein Essen vorausplant, der wappnet sich nicht nur vor dem Fleischkäsebrötchen in der Mittagspause. Er kann auch Geld, Nerven und vor allen Dingen ordentlich Zeit sparen. Denn nicht nur das Kochen sollte gut organisiert sein. Schon der Einkauf mit einer genauen Einkaufsliste geht zügiger als ohne und schont den Geldbeutel vor unnötigen Einkäufen. Besonders organisiert wird der Einkauf dann, wenn die Einkaufsliste bereits in der Reihenfolge der Laufwege sortiert ist, sprich Gemüse und Obst zu Beginn, dann Gewürze, Eier usw. So muss man später keine zusätzlichen Wege gehen.

Endlich wird die eigene Küche wirklich regional

Beim Vorkochen macht man alles selbst. So lassen sich Fertiglebensmittel und Konservierungsstoffe einfacher vermeiden und gesunde, regionale und saisonale Zutaten kommen zum Zuge. Durch den Großeinkauf am Wochenende lohnt sich der Stopp beim Biobauern oder Wochenmarkt und weil viele Produkte schnell verarbeitet werden, verlieren auch die Zutaten weniger an Qualität.

Couscous, Reisnudeln und Bulgur als Ass im Ärmel

Natürlich hat das Vorkochen auch seine Grenzen. Nicht alles mag drei Tage auf sich warten lassen. Deshalb sind die Beilagen oft eine Ausnahme bei den Speisezubereitungen. Sie kommen frisch auf den Teller.

Den Rest der Speisen bewahrt man am besten in Schraubgläsern oder Dosen auf. Soßen sollten separat aufbewahrt werden (z. B. in einem alten Marmeladenglas), damit das Essen nicht zu matschig wird.

Doch gerade für die Büroküche ist das frische Zubereiten von Beilagen ein Problem. Glücklicherweise reicht einfach heißes Wasser, um Getreideprodukte zu garen: Couscous oder Bulgur, aber auch Reisnudeln sind mit kochendem Wasser übergossen nach einigen Minuten fertig zum Verzehr.

 

 

Beschlagwortet mit: