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Geschäftsjahr 2009 der BLANCO GmbH + Co KG

BLANCO Küchentechnik-Gruppe trotzt der Krise

20.05.2010|

Die Blanco Küchentechnik-Gruppe, einer der weltweit führenden Hersteller von Haushaltsspülen, hat das Geschäftsjahr 2009 mit einem konsolidierten Netto-Umsatz von 222 Millionen Euro abgeschlossen. Das entspricht einem Rückgang von knapp 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2008: 260 Mio Euro). Dieser ist hauptsächlich auf den Umsatzeinbruch in den internationalen Märkten zurückzuführen. Infolge dessen ging der Auslandsanteil auf 60 Prozent zurück. Im Inland konnte der Küchentechnik-Spezialist aus Oberderdingen trotz des rückläufigen Marktes ein leichtes Wachstum erzielen und insgesamt seine Position in den meisten Märkten ausbauen. Das umfangreiche, bereits Ende 2008 begonnene Kostensenkungsprogramm wurde konsequent und zügig umgesetzt. In das Jahr 2010 ist Blanco gut gestartet.

Die wirtschaftliche Situation im Ausland stellte sich 2009 teilweise dramatisch dar und beeinflusste die Umsätze des Küchentechnik-Spezialisten mit weltweit 1.200 Beschäftigten erheblich. Der zweistellige Umsatzrückgang resultierte insbesondere aus der anhaltenden Negativ-Entwicklung in den USA, England und Spanien – Länder, die besonders stark von der Immobilien- und Finanzkrise betroffen sind. Ebenso mussten die osteuropäischen sowie die skandinavischen Märkte starke Einbußen hinnehmen.

Zuwachs im Inland

Im Gegensatz dazu stellte sich die Lage in Deutschland und Nachbarländern wie etwa Österreich moderat dar. „Wir sind letztlich gestärkt aus der Krise herausgekommen“, bewertet Achim Schreiber, Vorsitzender der Geschäftsführung, das Geschäftsjahr 2009. Obwohl die Umsätze im inländischen Gesamtküchenmarkt um ca. 4 bis 5 Prozent zurückgingen, gelang es dem Unternehmen, in Deutschland leicht zu wachsen und Marktanteile zu gewinnen.

Für das laufende Jahr hat sich das Unternehmen auf ein niedrigeres Ausgangsniveau eingestellt. „Dennoch stimmt uns der gute Start in das Jahr optimistisch“, beurteilt Achim Schreiber die derzeitige Situation. „Der Aufschwung, der momentan zu beobachten ist, dürfte zum Teil noch durch den Aufbau von Lagerbeständen im Handel bedingt sein und birgt noch Risiken.“ Vor allem die ausländischen Märkte werden weiterhin starken Schwankungen unterworfen sein. Insgesamt jedoch sei ein positiver Trend erkennbar; der deutsche Markt wird seinen Kurs von 2009 fortsetzen.

Vorausschauendes Personalmanagement

Auf nachhaltiges Personalmanagement und die Nachwuchsförderung legte der Spülenhersteller auch 2009 großen Wert. So bildet Blanco derzeit insgesamt 35 junge Menschen aus, die – notwendige Qualifizierung vorausgesetzt – auch übernommen werden sollen.

Angesichts der unabsehbaren Auswirkungen der globalen Finanzkrise hat sich das Unternehmen frühzeitig mit einem Maßnahmenpaket zur Kostensenkung gewappnet. Das Ende 2008 begonnene Einsparungs­programm wurde erfolgreich umgesetzt und ging mit zahlreichen Prozessoptimierungen einher. Bedachte und vor allem sozialverträgliche Anpassungen im Personalbereich sowie die Nutzung des Tarifvertrags zur Beschäftigungssicherung und Kurzarbeit in besonders vom Umsatzeinbruch betroffenen Produktionsbereichen trugen zur Stabilisierung des Unternehmens bei.

Das konsequente Kostenmanagement umfasste auch umfängliche Sachkosteneinsparungen mit Prozessverbesserungen in Produktion und Verwaltung. So agiert der Vertrieb seit Ende des Jahres 2009 zentral organisiert am Stammsitz Oberderdingen. Umfängliche strategische Restrukturierungsmaßnahmen sind 2009 auch im Bereich Edelstahl-Spülen eingeleitet worden. Die Investitionen in Sachanlagen machten im vergangenen Jahr ca. 7,5 Millionen Euro aus und konzentrierten sich auf Innovationen und Kernkompetenzen wie Automationstechnologien.

Ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit

Das Leitbild der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit gehört bei Blanco zur ausgeprägten Wertekultur und wird aktiv gelebt. Das Bekenntnis zum schonenden Einsatz von Ressourcen, z. B. der Reduktion des Energieverbrauchs, ist nicht nur in den Unternehmens- und Umweltleitlinien verankert. Der jetzt vorgelegte zweite Nachhaltigkeitsbericht dokumentiert wichtige Aktivitäten der letzten beiden Jahre und gibt einen Ausblick auf geplante Maßnahmen.

„Insgesamt haben wir die Herausforderungen des Jahres 2009 gut gemeistert – durch konsequentes Handeln und durch den solidarischen und engagierten Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, blickt Achim Schreiber zurück. „Nun setzen wir alles daran, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern – mit kundenorientierten, hochwertigen und innovativen Produkten sowie umfangreichen Serviceleistungen rund um das Spülcenter. Der Kurs in 2010 ist gut gesetzt.“

Die BLANCO GmbH + Co KG mit Sitz in Oberderdingen (Baden-Württemberg) zählt zu den weltweit führenden Anbietern für Küchentechnik und steht für ein umfangreiches Sortiment an hochwertigen Qualitätsprodukten wie funktionale Haushaltsspülen und Küchenarmaturen sowie Abfallorganisationssysteme und Zubehör.
Tochtergesellschaften bestehen im Ausland u. a. in USA, Kanada, West- und Osteuropa. Blanco beschäftigt insgesamt ca. 1.200 Mitarbeiter. Produziert wird in Sinsheim, Sulzfeld, Istanbul und Toronto.

Das Unternehmen, 1925 von Heinrich Blanc gegründet, gehört heute mehrheitlich zur E.G.O. Blanc und Fischer Gruppe. 2007 wurde der Geschäftsbereich „Catering + Med Systeme“ in eine eigenständige Gesellschaft, die neue BLANCO CS GmbH + CO KG umgewandelt.

Beide BLANCO Gesellschaften sind Mitglieder der Organisation Caux Round Table (CRT) und verpflichten sich zur Achtung ethischer Geschäftsprinzipien.

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Die Geschäftsführer der Blanco GmbH + Co KG (v. li.): Wolfgang Schneider (technischer Geschäftsführer), Achim Schreiber (Vorsitzender der Geschäftsführung), Rüdiger Böhle (kaufmännischer Geschäftsführer). Foto: BLANCO

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Silgranit-Spülen-Produktion Sinsheim Foto: BLANCO

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Foto: Blanco

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Foto: Blanco

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BLANCO GmbH + Co KG

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